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Die Entwicklung der Diamantvorkommen in Südafrika ist gleichbedeutend mit der Geschichte des Unternehmens De Beers. Letzteres ist zudem untrennbar mit der Familie Oppenheimer verbunden, die es über drei Generationen hinweg leitete. Dies ist jetzt nicht länger gültig!
Während die Autorin Elisabeth Strack am 4. November 2011 an diesem Artikel schrieb, erreichte sie eine von der Agentur Thomson Reuters herausgegebene Nachricht: Anglo American hat die Familie Oppenheimer für 5.1 Milliarden US-Dollar aus der De Beers-Gruppe herausgekauft. Die Familie hatte 40 Prozent der Anteile an dem Unternehmen gehalten, das sich selbst im letzten Jahresbericht von 2010 als die „De Beers Family of Companies“ beschrieb. Damit ist eine Ära nach 123 Jahren zu Ende gegangen.
Es ist nicht immer leicht, in der Entwicklung des Unternehmens De Beers den Überblick zu behalten. Die Gründung der Diamond Producers’ Association im Jahr 1933 war ein kluger Schachzug von Sir Ernest Oppenheimer gewesen, der dem Diamantenmarkt bis heute die nötige Stabilität garantieren sollte.
1934 tritt Ernests Sohn Harry Oppenheimer im Alter von 26 Jahren in das Unternehmen ein, das er erst 60 Jahre später verlassen sollte. Nach dem Tod von Sir Ernest wird Harry im Jahr 1957 Vorsitzender des Aufsichtsrates.